Das Land Südtirol unterstützt die gastgewerblichen Nahversorgungsbetriebe in Südtirol zur Eröffnung oder Aufrechterhaltung eines Betriebes. Die Ansuchen können innerhalb 30.04.2021 eingereicht werden.

Wer wird gefördert?

Zugang zur Förderung haben gastgewerbliche Betriebe in Südtirol, die in Ortschaften mit mindestens 100 Einwohnern angesiedelt sind und dort als einziger gastgewerblicher Betrieb ganzjährig Getränke und/oder Speisen verabreichen.

Die Förderung kann auch beantragt werden, wenn in derselben Ortschaft ein weiterer gastgewerblicher Betrieb die öffentliche Speise- und Schanktätigkeit nur zeitweise ausübt.

Die Antragsteller müssen folgende Voraussetzungen erfüllen, um in den Genuss der Förderung zu kommen:

  • die Immobilie darf nicht Eigentum einer öffentlichen Körperschaft sein;
  • durchschnittlicher jährlicher Mehrwertsteuerumsatz in den letzten drei Jahren von maximal 200.000 Euro bei Schank- und Speisebetrieben bzw. 300.000 Euro bei gasthofähnlichen Beherbergungsbetrieben;
  • tägliche Mindestöffnungszeit von 10 Stunden.

Was wird gefördert?

Mit den Sondermaßnahmen werden folgende Vorhaben gefördert:

  • Eröffnung eines einzigen gastgewerblichen Nahversorgungsbetriebes;
  • Aufrechterhaltung des gastgewerblichen Nahversorgungsbetriebes.

Wie viel wird gefördert?

Für die Eröffnung des einzigen Nahversorgungsbetriebes ist ein einmaliger Beitrag von 30.000 Euro vorgesehen.

Für die Aufrechterhaltung des Nahversorgungsbetriebes ist ein jährlicher Beitrag von maximal 12.000 Euro vorgesehen.

Die Beiträge werden gemäß der „De-minimis Bestimmung“ laut Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 gewährt. Dem Antrag muss die De-minimis Erklärung beigelegt werden.

Wie wird der Antrag gestellt?

Der Antrag muss mittels des von der Landesverwaltung zur Verfügung gestellten E-Government-Dienstes eingereicht werden. Für den Zugang zum Dienst ist ein SPID (digitale Identität) notwendig. Für die Eröffnung des Nahversorungsbetriebes können die Anträge zum 30.04.2021 und 31.08.2021 eingereicht werden. Für die Aufrechterhaltung des Nahversorgungsbetriebes ist ein einziger Termin vorgesehen, nämlich der 30.04.2021.