Das Land Südtirol fördert Maßnahmen für nachhaltige Mobilität. Damit unterstützt die Landesverwaltung eine innovative und zukunftsorientierte Mobilitätskultur in Südtirol unter dem Leitthema #greenmobility. Beitragsgesuche können bis zum 31.07.2020 eingereicht werden.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Studien, Untersuchungen, Forschungen und Projekte, Veranstaltungen, Tagungen, Info-Materialien, Kampagnen und Weiterbildungen sowie die Entwicklung und Verwendung spezifischer Software im kommunalen, übergemeindlichen, betrieblichen, schulischen oder touristischen Mobilitätsmanagement. Voraussetzung ist, dass die Initiativen auf den Ausbau nachhaltiger Mobilität im Alltag abzielen. Auch der Kauf von Gütern für Vorhaben für eine bessere Alltagsmobilität mit dem Rad oder zu Fuß, etwa der Bau von sicheren Radabstellanlagen, kann gefördert werden.

Wer wird gefördert?

Begünstigte der Förderung sind sämtliche öffentliche Körperschaften in Südtirol. Private Unternehmen können nur dann um eine Förderung ansuchen, wenn sie Maßnahmen zum Vermeiden, Verlagern oder Verbessern der vom eigenen Betrieb verursachten Mobilität umsetzen.

Wie viel wird gefördert?

Der maximale Beitragssatz beläuft sich auf 75% der zugelassenen Ausgaben. Die Vergabe der Förderungen orientiert sich daran, ob die drei Ziele Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und Verkehrsverbesserung durch das geplante Projekt erreicht werden können. Bei der Bewertung des Fördersatzes werden auch der Innovationsgrad, die soziale und sozialpädagogische Relevanz, die Einbindung verschiedener Akteure und Territorien sowie Synergien mit anderen Mobilitätsprojekten bewertet.

Wie wird der Antrag eingereicht?

Die Beitragsansuchen müssen innerhalb 31.07.2020 und in jedem Fall vor Beginn der Tätigkeiten mittels PEC-Mail an transport.trasporti@pec.prov.bz.it eingereicht werden. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizulegen:

  • detaillierter Bericht über die Tätigkeit;
  • Kostenvoranschlag unterteilt nach Art der Ausgabe;
  • detaillierter Finanzierungsplan;
  • Ersatzerklärung für die Gewährung von De-minimis-Beihilfen (verpflichtend für Unternehmen);
  • Ersatzerklärung über kontrollierte oder kontrollierende Unternehmen (verpflichtend für kontrollierte oder kontrollierende Unternehmen);
  • Kopie des Formulars F23 (falls die Bezahlung der Stempelgebühr mittels F23 erfolgt).