Im Rahmen des EU-Förderprogrammes “Creative Europe” können im Zeitraum vom 12.09.2019 bis 12.05.2020 Projekte zur Förderung der Entwicklung von Inhalten für einzelne Filmprojekte eingereicht werden.

Beschreibung des Programms

Creative Europe unterstützt die Professionalisierung und Internationalisierung von Europas Kultur- und Kreativsektor, um die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere seiner Filmbranche zu stärken und so Europas kulturelle und sprachliche Vielfalt zu wahren. Insbesondere werden innovative Ideen zur Erschließung und Entwicklung neuer Publikumsschichten im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung gefördert.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Entwicklung von Filmprojekten mit hohem europäischen und internationalen Koproduktions- und Auswertungspotenzial in Kino, TV oder online. Die Projekte müssen großen künstlerischen Wert haben und kulturelle Vielfalt darstellen. Eingereicht werden können Langfilme und Serien der Genres Dokumentarfilm, Spielfilm, Animation, insbesondere Film- und Fernsehproduktionen wie Spielfilme, Dokumentarfilme, Kinder- und Animationsfilme, sowie interaktiver Werke wie Videospiele und Multimedia mit starkem Potenzial für die grenzüberschreitende Verbreitung.

Wer wird gefördert?

Unabhängige FilmproduzentInnen können Förderung für Projektentwicklung und TV- Koproduktionen beantragen, Filmverleih und Vertrieb sowie Video on Demand Plattformen werden unterstützt, um die Verbreitung europäischer Filme zu gewährleisten. Außerdem gibt es Förderschienen für Trainingsinitiativen, Filmfestivals, Filmmärkte und Kinonetzwerke. Kleine und mittlere Unternehmen, KMU (10 bis 249 Beschäftigte), Start-Up Unternehmen, Verein, Sonstiges, Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), Unternehmen (mehr als 250 Beschäftigte bzw. undefiniert), NGO / NPO

Zugangsvoraussetzungen

Diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen richtet sich an europäische Unternehmen, insbesondere an unabhängige audiovisuelle Produktionsfirmen, die seit mindestens einem Jahr bestehen und ein Referenzprojekt vorweisen können.

Vorschläge von Antragstellern aus Nicht-EU-Ländern können ausgewählt werden, sofern zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Gewährung einer Finanzhilfe ein Übereinkommen über die Teilnahme des betreffenden Landes an dem mit der oben genannten Verordnung eingerichteten Programm geschlossen wurde.