Die Südtiroler Landesverwaltung unterstützt Betriebe in der Umsetzung von betriebsinternen Weiterbildungsmaßnahmen.

Die Ansuchen müssen vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme eingereicht werden.

Was wird gefördert?

Gefördert werden betriebsinterne Weiterbildungsmaßnahmen mit berufsbezogenen Inhalten und einer maximalen Dauer von 500 Stunden. Als zulässige Kosten gelten

  • Stundenvergütung für internes oder externes unterrichtendes Personal,
  • Fahrtspesen der externen Referenten,
  • Miete von Unterrichtsräumen sowie
  • Personalkosten für den Arbeitsausfall der teilnehmenden Mitarbeiter*innen.

Wer wird gefördert?

Anspruchsberechtigt sind Unternehmen, die eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Südtirol haben. Zur Finanzierung zugelassen sind nur jene Kurse, an denen mindestens 6 im Unternehmen beschäftigte Personen teilnehmen. Dazu zählen auch Inhaber*innen, Gesellschafter*innen
und mitarbeitende Familienmitglieder, die eine regelmäßige Tätigkeit im Unternehmen ausüben, sowie Mitarbeiter*innen in der Lohnausgleichskasse.

Wie viel wird gefördert?

Der Beitrag kann maximal 70% der zulässigen Kosten betragen, bei einer Mindestinvestition von 1.500 Euro. Die Personalkosten, die im Kostenvoranschlag anzugeben sind, werden lediglich zur Verminderung des privaten Mitfinanzierung berücksichtigt. Kosten der Inhaber*innen und Gesellschafter*innen hingegen werden nicht als Personalkosten anerkannt.

Wie wird die Förderung beantragt?

Das Beitragsgesuch kann über das zur Verfügung gestellte Portal mittels SPID eingereicht werden. Für die Zulässigkeit des Vorhabens ist es notwendig, das Gesuch vor Beginn der Maßnahme einzureichen.